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Vom 23. Februar bis zum 1. März 2026 reisten Schülerinnen und Schüler der Städt. Adolf-Reichwein-Gesamtschule im Rahmen eines Erasmus Austausch zum Thema „Breaking Barriers – Building Bridges“nach Lissabon, Portugal. Zehn Schülerinnen und Schüler nahmen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen am Gegenbesuch ihrer Partnerschule „Escola Secundária Rainha Dona Amélia“ teil.  Dort wurden sie herzlich empfangen und erlebten eine abwechslungsreiche Woche im Zeichen des interkulturellen Austauschs.

Im Mittelpunkt des Programms stand erneut das gemeinsame Lernen und Erleben, sowie der Austausch in neuen Kulturen. Die deutschen Gäste nahmen am portugiesischen Unterricht in Englisch und Biologie teil, in die sie aktiv eingebunden wurden. Darüber hinaus erhielten sie Einblicke in besondere Fachbereiche der Schule, etwa in die „Cozinha Experimental“, eine Art experimentelle Schulküche, wo fächerübergreifend gelernt wird.

Ein Höhepunkt war das sogenannte „Peddy Paper“, eine spielerische Stadtrallye, bei der die Schülerinnen und Schüler Lissabon auf eigene Faust erkundeten und gleichzeitig Teamgeist und Kreativität unter Beweis stellen konnten. Auch Projektarbeit und gemeinsame Präsentationen standen auf dem Programm und vertieften das Thema des Erasmus-Projekts.

Neben dem schulischen Teil blieb genügend Zeit, um das portugiesische Leben kennenzulernen. Bei Besuchen im nationalen Kutschenmuseum, dem Königspalast und der der historischen Altstadt lernten die Schüler viel über die Geschichte Portugals und die Einflüsse auf Kultur und Lebensstil. Gemeinsam mit ihren Gastfamilien entdeckten die Jugendlichen das portugiesische Alltagsleben, tauschten sich über kulturelle Unterschiede aus und knüpften weitere Freundschaften.

Wie schon beim Besuch in Deutschland war auch dieser Austausch von einer besonders positiven Atmosphäre geprägt. Die Gruppe war sich einig: Die Woche in Lissabon hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch den europäischen Gedanken greifbar werden lassen.

Mit vielen neuen Eindrücken und gestärkten internationalen Kontakten kehrten die Teilnehmenden nach Lüdenscheid zurück – und nahmen vor allem eines mit: die Erkenntnis, dass Begegnungen über Ländergrenzen hinweg verbinden und nachhaltig wirken.